16. Juni 08

Sawadee

Eine bestätigte Hotelreservierung zu haben, bedeutet nicht unbedingt, in der gebuchten Unterkunft auch tatsächlich den Urlaub zu verbringen. Nach zwölf Stunden im Flieger zu erfahren, dass es im Wunschhotel auf Koh Samui "minor electrical problems and problems with the water" gibt, ist nicht unbedingt stimmungsfördernd.
Da die offizielle Eröffnung des Hotels und unsere Ankunft auf denselben Tag fallen, zeigen wir uns verständnisvoll. Eine Nacht im Ausweichquartier ist kein Beinbruch. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir von der bemühten Customer Service Managerin hören, dass das gebuchte Resort frühestens in drei Wochen Gäste empfangen wird können.

Wir handeln am Abend der Anreise mit der Gästebetreuerin Plan B aus: den Wechsel in ein hunderte Kilometer entferntes Schwesterhotel des ursprünglich vorgesehenen Resorts. Heißt im Klartext: runter von der Insel, zurück nach Bangkok, 3,5 Stunden mit Auto entlang des Golf von Thailand. Welcome to Kui Buri, capital city of nowhereland.

Vor unserem Abflug sehen wir übrigens auch noch, was Thailänder meinen, wenn sie von "kleineren Problemen mit Strom und Wasser" reden:

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13. Juni 08

Gone but not forgotten

Karte meines Opas an meine Oma.

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Morgen geht's also Richtung Südosten. Eigenartig, dass ich jetzt, wo die monatelange Warterei ein Ende hat, völlig ruhig und unaufgeregt bin. Fast unheimlich WIE entspannt ich bin. Ich denke selbst jetzt noch nicht daran, Koffer zu packen. Stattdessen schaue ich mir die 900 Fotos an, die ich in den letzten drei Monaten gemacht und bastle an einem neuen Header. Was man halt so macht, eine Nacht vor dem Abflug.

Wie noch nie zuvor bei einer Reise, habe ich große Erwartungen. Und das hat nichts mit dem Hotel, dem Essen, dem Wetter oder sonstigem zu tun. Das letzte halbe Jahr hat mich viel Energie gekostet und die Aussicht auf diesen Urlaub war in schweren Momenten das einzige, das mich nicht völlig zusammenbrechen ließ. In den kommenden zwei Wochen möchte ich einfach sein, alten Ballast loswerden
und wieder die Lust am Leben spüren.

09. Juni 08

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Wenn jemand den ultimativen Bangkok und/oder Koh Samui Insider Tipp hat, wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt ihn loszuwerden. Die Zeit läuft. Dankeschön schon mal vorab.

I would if I could but I can't so I won't...

...love soccer. Ever.

Ich wollte dieses Spiel wirklich lieben. Aber es tut sich nix. Tote Hose. Der Funke springt einfach nicht über. Es hätte eine love story werden können, die Katharine Hepburn und Spencer Tracy blass aussehen hätte lassen. Aber keines der Matches, egal ob im TeVau oder live verfolgt, hat es geschafft, mein Herz zu erobern. Wo die Liebe so hinfällt. Oder halt eben nicht.

08. Juni 08

Manic Sunday

Entweder sind es die Hormone oder doch die in Klagenfurt bibbernd erwartete, aber noch nicht eingesetzte Europhorie (was für ein bescheuertes Wort), die mich ganz wuschig werden lässt. Kinder, dieser Druck! Wer kann schon auf Knopfdruck Euphorie versprühen? Außer Hicke fällt mir da spontan niemand ein.

Heute habe ich jedenfalls während einer Doku über Celine Dion geheult. CELINE. DION. HAT. MICH. ZUM. WEINEN. GEBRACHT. Was sie gesungen hat? The Beauty and The Biest. Und Ruhe.

Innerlich völlig aufgelöst und deshalb unkonzentriert, habe ich mir dann einen Proteinshake mit Vanillegeschmack mit Vanillemilch, das ist Milch mit Vanillegeschmack, gemischt. Etwas zu viel Vanille für meinen Geschmack. Was wohl meine Aromatherapeutin dazu sagen wird?

Während sich ER dann schon mal auf den Weg ins Stadion macht, um sich Deutschland gegen Polen live zu geben, bereite ich mich mental auf Österreich gegen Kroatien vor. Ich bin mir ziemlich sicher, dass am Ende des Tages der kanadische Singvogel nicht der einzige ist, der mich heute zum Weinen gebracht haben wird.

29. Mai 08

Diva(n)!

Man muss aber nicht unbedingt eine solche sein, um dieses Teil zu lieben. Haben wollen, definitiv haben wollen!
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28. Mai 08

One moment in time

Es gibt sie, die perfekten Momente im Leben, die den Schleier absoluter Glückseligkeit über einen legen. Das Herz ist bis zum Anschlag geöffnet, quälende Gedanken von der Tagesordnung gestrichen und die Illusion von Freiheit permanent präsent. Augenblicke, an deren Vollkommenheit man sich bis an Ende der Tage erinnern wird.

Die vergangenen drei Tage in Kroatien waren für mich eine Aneinanderreihung solcher besonderen Momente. Dabei war es nicht einmal MEIN Geburtstag. Aber mein Geburtstagsgeschenk.

24. Mai 08

Kein Sicherheitsnetz

Einen Teufel werd ich tun und meinem Schatz eine Tiefkühltorte zum Geburtstag auftischen. Ich geh auf volles Risiko, und probiere lieber ein völliges neues Rezept mit ungewissem Ergebnis aus.

Um meine tollkühne Tollkühnheit hervorzuheben sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass "ein völliges neues Rezept" in meinem Fall mit "mein allererstes jemals in die Praxis umgesetzte Tortenrezept" gleichzusetzen ist. Yes, it's a Torten-Premiere. Ohne Generalprobe.

19. Mai 08

Wer vermisst Bob?

Einer ist mir heute zugelaufen. Noch unentschlossen, ob ich ihn nicht wieder zur Adoption frei gebe. Er ist noch zickig und unwillig, sich mir meinem Gesicht anzupassen.

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Über Katzenklappe

  • In Kärnten wohne und arbeite ich. Einen Kärntner liebe ich. In meinem Nebenjob bin ich die persönliche Assistentin zweier Fellmarschalls. Dass mich fettige Fingertapser auf dem Edelstahlkühlschrank zu einer Familienpackung Prozac greifen lassen, tut hier eigentlich nichts zur Sache. Egal. Das ist mein blog. Meine Katzenklappe. Ich kann sagen was ich will. Yadda yadda yadda. Mich gibt's wirklich. Warum ich meinen Namen nicht nenne, ist schnell erklärt: it doesn't matter. Solltest Du mich (er)kennen: Gratulation, aber behalt's für Dich. Soviel Privatsphäre in einem öffentlichen blog verdiene ich wohl. Und für Inhalte von verlinkten Seiten kann ich nix.

Da guckst du

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Wo seidsn?

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